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TVG
Stand: 25.03.2010 ++ Apollo Emerging Europe T: 192,59 € (-0,06%) ++ Apollo Selection Global T: 5,65 € (+0,89%) ++ TVG Best of USA: 103,78 € (-0,02%) ++ TVG Dynamik Plus A: 9,75 € (+0,00%) ++ TVG Dynamik Plus T: 12,26 € (+0,08%) ++ TVG Fonds: 13,21 € (+0,00%) ++ TVG Löwen Garantie: 8,20 € (+0,49%) ++ TVG Zukunftsfonds T: 7,22 € (+0,98%) ++
Wertpapierwissen
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- ADR
-
Abkürzung für American Depository Receipt
zu Deutsch: Amerikanische Hinterlegungs-Urkunde
Aktienzertifikate US-amerikanischer Banken für bei ihnen hinterlegte Auslandsaktien. Die ADR werden meist im Verhältnis 1:1 für 100 Stück Auslandsaktien ausgestellt. Sie dienen zur Verbilligung und Beschleunigung des Handels.
- Agio
-
auch Premium genannt
Differenz zwischen Nominalwert eines Wertpapiers und dem tatsächlich zu zahlenden höheren Preis (Kurs).
- Aktie
-
Wertpapier, das die von einem Aktionär durch Kauf eines Anteils am Grundkapital einer Aktiengesellschaft (AG) erworbenen Rechte verbrieft.
- Aktienfonds
-
engl.: Equity Fund
Investmentfonds, der ausschließlich oder hauptsächlich in Aktien investiert.
- Aktienindex
-
Ist ein Preisindex oder ein Performanceindex, der die durchschnittliche Kursentwicklung des Aktiensektors insgesamt oder einzelner Branchen darstellt. Ausgangspunkt ist das Kursniveau an einem bestimmten Tag.
- Aktienmarkt
-
Der Aktienmarkt ist nicht streng abgrenzbar, so dass sich der Begriff Aktienmarkt allgemein auf den Handel mit Aktien bezieht.
- all time high
-
historischer Höchstkurs.
- all time low
-
historischer Tiefstkurs.
- Alpha
-
Beschreibt, um wie viel die Performance eines Investmentfonds, unter Berücksichtigung des eingegangenen Risikos, über jener der Benchmark liegt. Je höher das Alpha, desto besser hat sich der Wert eines Fonds im Verhältnis zu seiner Benchmark, also zum Gesamtmarkt entwickelt.
- Alpha-Fonds
-
Als Alpha-Fonds bezeichnet man Investmentfonds, deren Anlageziel die Erzielung einer langfristigen Outperformance gegenüber der Benchmark eines Fonds ist.
- Alternative Investment Funds
-
Ein eigener Fondstyp, der in Form eines Fund-of-Funds Konzeptes gemanagt wird, d.h. er besteht ausschließlich aus anderen Fonds. Die Einzelbestandteile sind Hedge Fonds, Emerging Markets Fonds und/oder andere Offshore Funds.
Als "Alternative" zum klassischen Aktienfonds und Beimischung in einem Depot gedacht, sind sie deshalb besonders geeignet, da sie eine sehr niedrige Korrelation zu den Aktienmärkten aufweisen und sowohl in steigenden aber auch fallenden Marktlagen Gewinne verbuchen, können. Dies ist allerdings meist mit starken zwischenzeitlichen Kursschwankungen verbunden. Es bleibt vorläufig unbewiesen, ob Alternative Investment Funds über längere Zeiträme mehr Ertrag erzielen als klassische Aktienfonds. In Österreich und der EU haben Alternative Investment Funds zumeist keine Vertriebszulassung und sind daher steuerlich benachteiligt.
Nicht zu verwechseln sind diese Fonds mit den in Österreich sehr wohl für den privaten Anleger zugelassenen Dachfonds.
- AMEX
-
American Stock Exchange. Nach der NYSE zweitgrößte amerikanische Aktienbörse. Mit Sitz in New York. Es werden vorwiegend die Aktien kleinerer Aktiengesellschaften gehandelt.
- Anlagegrundsatz
-
Der Anlagegrundsatz eines Investmentfonds beschreibt, in welchen Wertpapierkategorien, in welchen Wertpapiermärkten und mit welchen Schwerpunkten und Anlagezielen ein Investmentfonds investiert.
- Anlagehorizont
-
Der Anlagehorizont eines Investors gibt Auskunft darüber, über welchen Zeitraum er sein Geld zu investieren beabsichtigt.
- Anleger
-
engl.:Investor
Investoren denken in der Regel langfristig, was sie von Spielern oder kurzfristigen Spekulanten unterscheidet.
- Anleihe
-
engl.:Bond
Meist langfristige Schuldverschreibung zur Aufnahme von Darlehen zu festgelegten Bedingungen (Sicherheit, Verzinsung, Rückzahlung). Nach dem Schuldner unterscheidet man öffentliche (Bund, Länder) und private Anleihen (Banken, Betriebe).
- Anleihenfonds
-
engl.:Bond Fund
auch Obligationenfonds genannt
Investmentfonds, die ausschließlich oder überwiegend Anleihen enthalten.
- Anleihenindex
-
Zu beinahe allen Anleihenmärkten der Welt wird ein Index berechnet, der Auskunft über die durchschnittliche Performance des jeweiligen Anleihenmarktes gibt. Anleihenindizes dienen oft als Benchmark für Anleihenfonds, die in den jeweiligen Markt investieren.
- Anleihenmärkte
-
Der gesamte Handel mit Anleihen.
- Asset Allocation
-
Ist die anwendungsorientierte Modern Portfolio Theory. Speziell hat sich der Begriff zur Charakterisierung systematisierter Verteilungen von Geldfonds auf verschiedene Anlagekategorien eingebürgert.
- Asset Klassen
-
Veranlagungskategorien, im Wesentlichen also: Aktien, Anleihen, Immobilien, Barreserven.
- Asset Management
-
Professionelle Verwaltung von Vermögen
- ATX
-
Abkürzung für Austrian Traded Index
Ein von der Wiener Börse entwickelter und real-time berechneter Preisindex, der das Blue-Chip-Segment des österreichischen Aktienmarktes abdeckt und die rund 20 liquidesten Aktien der Wiener Börse enthält.
- Ausgabeaufschlag
-
auch Ausgabezuschlag genannt
Einmalige Gebühr, die beim Kauf von Investmentfondsanteilen anfällt. Der Ausgabeaufschlag ist immer ein Prozentsatz des Rechenwerts eines Investmentfondsanteiles.
- Ausgabepreis
-
Preis oder Kurs zu dem
1. Anteile an Investmentfonds oder 2. junge Aktie"n oder neue festverzinsliche Wertpapiere ausgegeben werden.
- Ausgabezuschlag
-
Siehe Ausgabeaufschlag
- Ausschüttung
-
Sammelbezeichnung für Zahlungen wie Dividende und Bonus, Berichtigungs- bzw. Gratisaktien, Liquidationserlöse.
- Ausschüttungspolitik
-
von Aktiengesellschaften: Dividendenpolitik; bei Investmentfonds: überwiegend werden an die Anteilseigner Zins- und Dividendenerträge ausgeschüttet.
- B
-
- Baisse
-
Allgemeiner Preis- oder Kursrückgang (speziell an den Börsen)
- Basis Punkt
-
1/100 von einem Prozentpunkt = 0,01%. Üblicherweise wird der Renditeunterschied zwischen zwei Anleihen in Basis Punkten angegeben, z.B. die Rendite der Anleihe A beträgt 7,63 %, die Rendite der Anleihe B beträgt 7,86 %, der Renditeunterschied beträgt daher 23 Basis Punkte.
- Bear
-
Bezeichnugn für jemanden der mit fallenden Kursen rechnet.
- Benchmark
-
angestrebte Ziele, Orientierungsgröße, Vergleichsmaßstab. Speziell: Maßstab zur Messung des Anlageerfolges.
- Benchmarking
-
Dauerhaftes exaktes Anpassen eines Investmentfonds an seine Benchmark.
- Berater
-
engl.: Adviser
Gemeint ist zumeist ein externer Berater einer Fondsgesellschaft, der diese bei Anlageentscheidungen in einem oder mehreren Investmentfonds berät. Die Vergabe von Advisory Mandaten erfolgt, um durch spezialisiertes, externes Know-how den Anlageerfolg des Kunden zu maximieren.
- Beta-(Faktor)
-
Risikomaß für das systematische Marktrisiko eines Finanztitels.
- Bewertungsmethode
-
Bei der Einzelwertpapier- Auswahl innerhalb eines Investmentfonds wendet das Fondsmanagement in der Regel bestimmte Verfahren an, um den inneren oder zukünftigen Wert eines Wertpapiers ermitteln zu können. Einige der bekanntesten Bewertungsmethoden sind die Fundamentalanalyse, die quantitative oder die (Chart) - Technische Analyse.
- Bezugsrecht
-
Ein spezielles Vorkaufs- oder Bezugsrecht stellt sicher, dass nach Kapitalerhöhungen oder Kapitalberichtigungen der bisherige Anteil eines Aktionärs erhalten bleibt. Dieses Recht ist während einer bestimmten Frist handelbar. Der Preis des Bezugsrechts liegt grundsätzlich in Höhe der Kurs differenz der Aktie vor, kann aber nach der Bekanntgabe der Kapitalerhöhung durch Angebot und Nachfrage deutlich verändert werden.
- blue chips
-
Börsenbezeichnung für international bekannte Standardwerte höchster Qulität, die aufgrund ihrer Ertragslage und Substanz als besonders solide (konservative) Anlagewerte gelten.
- Bonität
-
Gibt Auskunft über die Qualität und die Zahlungsfähigkeit eines Schuldners. Vor allem bei Anleihen und Anleihenfonds spielt die Bonität eine große Rolle für das mit der Veranlagung verbundene Risiko und den zu erwartenden Ertrag.
- Bonitätsrisiko
-
Bei der Veranlagung in Anleihen bzw. Anleihenfonds ist u.a. auch die Bonität des/der Anleiheschuldner(s) zu beachten. Je höher die Bonität (und somit auch das Rating) eines Anleiheschuldners ist, umso geringer ist das Risiko, dass es bei der Rückzahlung der Anleihe oder bei den Zinsenzahlungen zu Schwierigkeiten kommen kann. Anleihen mit niedrigem Rating bzw. Investmentfonds, die in solche Anleihen investieren, bieten dem Anleger zwar überdurchschnittliche Ertragschancen, dafür ist aber das Risiko von Zahlungsproblemen umso höher (= hohes Bonitätsrisiko).
- Bookbuilding-Verfahren
-
Wenn ein Unternhemen an der Börse notiert, ergibt sich der Wert des Unternehmens - und damit der Preis seiner Aktien - aus Angebot und Nachfrage. Schwierig ist hingegen die Festlegung eines Unternehmenswertes, wenn das Unternehmen noch nicht an der Börse notiert. Bei einer Ersteinführung (IPO) strebt der bisherige Eigentümer einen möglichst hohen Erlös an, die Anleger hingegen wünschen einen möglichst niedrigen Kaufpreis.
Das Bookbuilding-Verfahren ist eine Methode zur Bestimmung eines marktgerechten Emissionspreises (IPO) bzw. Emissionsvolumens bei einer Börse-Neueinführung: Potenzielle institutionelle Investoren geben unverbindlich bekannt, welche Volumina sie zu welchen Preisen innerhalb eines bestimmten Preisbandes kaufen würden. Anhand dieses fiktive Auftragsbuches werden dann Emissionspreis und Emissionsvolumen festgelegt. Im Gegensatz dazu wird beim herkömmlichen Festpreisverfahren der Emissionspreis ausschließlich von der konsortialführenden Bank und dem Emittenten - also dem Unternehmen, das Wertpapiere begibt - bestimmt.
- Börse
-
Markt, auf dem für Waren wie Rohstoffe, Devisen oder Wertpapiere nach Angebot und Nachfrage unter geregelten Voraussetzungen und zu definierten Zeiten Preise gebildet werden. Diese Güter sind physisch nicht anwesend, der Handel wird von dazu berechtigtetn Personen betrieben. Der Begriff wird im Allgemeinen auf die belgische Patrizierfamilie Van der Beurse zurückgeführt, die in ihrem Wappen eine Geldbörse führte und vor deren Haus sich Händler zum Tausch von Waren trafen.
- Börsenkapitalisierung
-
Summe der Marktkapitalisierungen aller an einer Börse notierten Aktiengesellschaften.
- Branchenfonds
-
Investmentfonds, der nur in Wertpapiere einer oder einiger weniger Branchen investiert. Widerspricht im Prinzip dem Grundgedanken einer breiten Risikostreuung.
- Broker
-
Angloamerikanische Bezeichnung für einen Wertpapierhändler, der für fremde Rechnung, d.h. im Auftrag des Kunden, Börsengeschäfte ausführt.
- Bull
-
Bezeichnung für jemanden der auf steigende Kurse spekuliert.
- C
-
- CAC-40
-
Index der 40 umsatzstärksten Aktien der Börse in Paris.
- call
-
Optionskontrakt, welcher dem Erwerber das Recht verleiht, innerhalb einer bestimmten Zeitspanne und zu einem bestimmten Kurs, Aktien zu kaufen.
- Capital Asset Pricing Modell
-
abgekürzt: CAPM
Finanztheoretisches Modell, das unter stark vereinfachenden Annahmen besagt, dass alle Anleger in eine Kombination aus einer risikolosen Anlage und dem Marktportefeuille investieren. Daher liegen im Kapitalmarktgleichgewicht alle Portefeuilles auf einer Geraden (Kapitalmarktlinie). Die Steigung dieser Geraden gibt an, wie viele zusätzliche Renditeeinheiten ein Anleger erhält, der bereit ist, eine weitere Einheit Risiko auf sich zu nehmen. Gemäß CAPM wird daher nur das systematische (Markt-)Risiko mit zusätzlichem Ertrag abgegolten, nicht jedoch das unsystematische (Einzelwertpapier-)Risiko. Dies untermauert auch die Sinnhaftigkeit der Risikostreuung durch Diversifikation bei Investmentfonds.
- cash flow
-
Die Summe aus ausgewiesenem Gewinn + Abschreibungen + Zuweisung an gesetzliche und freie Reserven + Rückstellungen. Aussagekräftig besonders als Zeitreihe im Vergleich zum Gewinn.
- Cash-Quote
-
Anteil der Barreserven im Gesamtvermögen eines Investmentfonds
- Chart
-
Kurs-Umsatz-Schaubild. Längerfristige Darstellungn der Entwicklung von Indices, Devisenkursen bzw. der Kurse und Börsenumsätze einzelner Aktien.
- Chart Analyse
-
Analyse der graphischen Darstellung eines Kursverlaufes (d.h. Erkennen von bestimmten Formationen), um daraus künftige Kursentwicklung zu prognostizieren.
- Closed-end Funds
-
Siehe geschlossene Fonds
- Commodities
-
Warentermingeschäfte. Börsenmäßige Geschäfte über mengen- und qualitätsmäßig standartisierte Einheiten von im großen Umfang verbrauchten Naturprodukten, die nicht sofort bei Vertragsabschluß erfüllt werden müssen.
- Convertible Fund
-
Ein Investmentfonds, der sich hauptsächlich aus Wandelanleiehn zusammen setzt.
- Convexity
-
Siehe Konvexität
- Corporate Governance
-
Darunter werden die Regeln guter und wertorientierter Unternehmensführung verstanden. Ziel ist die Kontrolle des Unternehmensmanagements bzw. die Schaffung von Mechanismen, um die Manager dazu anzuhalten, dass sie im Interesse der Aktionäre handeln. Die Notwendigkeit ist gegeben, da zwischen Aktionären (Risikoträger) und Managern (Entscheidungsträger) keine Identität und damit eine Trennung von Eigentum und Kontrolle der unternehmerischen Ressourcen besteht.
- cost averaging
-
Spezielle Anlagestrategie bei der auf längere Frist ein günstiger Durchschnittspreis je Wertpapier erzielt werden soll. Dies wird durch regelmäßigen Zukauf in gleichen Zeitabständen mit konstanten Beträgen erreicht.
- coupons
-
Zins- oder Dividendenschein eines Wertpapieres, der zum Bezug der fälligen Erträgnisse oder der Ausübung sonstiger Rechte (Bezugsrechte) berechtigt.
- D
-
- Dachfonds
-
engl.: Fund of Funds
Investmentfonds der sein Vermögen in Anteilen anderer Investmentfonds anlegt.
- DAX®-Index
-
Wichtigster deutscher Börsenindex. Er wurde erstmals 1988 berechnet, beinhaltet die 30 wichtigsten börsennotierten deutschen Unternehmen und wird laufend ermittelt.
- Defensive Aktien
-
Aktien, die durch relativ geringe Kursschwankungen, bescheidenes Wachstum , hohe Dividenden und relativ hohe Sicherheit des eingesetzten Kapitals charakterisiert sind. Der Begriff deckt sich bei langfristiger Betrachtung im Wesentlichen mit konservativen Aktien.
- Depot
-
Aufbewahrungsort, Lagerort für die bei einer Bank zur Verwahrung hinterlegten Wertgegenstände.
- Depotbank
-
Kreditinstitut, bei dem das Depot eines Kunden geführt wird und das die Verwahrung und Verwaltung der im Depot gehaltenen Wertpapiere übernimmt.
- Depotgebühr
-
Entgelt der Depotbank für die Verwahrung der Wertpapiere im Depot.
- Derivate
-
auch derivate Finanzinstrumente genannt
Rechte, deren Bewertung überwiegend vom Preis und den Preisschwankungen und -erwartungen eines zugrunde liegenden Basisinstruments (Aktien, Devisen, Indizes, Anleihen, etc.) abhängig ist. Zu den Derivaten zählen vor allem Optionen, financial futures und swaps.
- Devisenabsicherung
-
Absicherung des Währungsrisikos eines Investmentfonds mit Hilfe von Derivaten oder Devisentermingeschäften.
- Devisenhedging
-
Absicherung des Währungsrisikos eines Investmentfonds mit Hilfe von Derivaten oder Devisentermingeschäften.
- Devisenoptionen
-
Das Recht, einen bestimmten Währungsbetrag zu einem im voraus vereinbarten Preis bis zu einem festgelegten Auslauftag zu kaufen oder zu verkaufen.
- Disagio
-
zu Deutsch: Preisabschlag, Abgeld, Abschlag
Betrag, um den der Preis bei Neuausgabe von Wertpapieren unter deren Nennwert liegt.
- Discount
-
Im Zusammenhang mit "Closed-end Funds" wird darunter die negative Differenz zwischen dem tatsächlichen Kurs des Fonds und seinem theoretischen Rechenwert verstanden. Kann nur bei Closed-end Funds auftreten, da nur bei diesen Fonds eine feststehende Anzahl von Anteilen im Umlauf ist, deren Preis auch direkt von Angebot und Nachfrage und nicht nur von den im Fonds enthaltenen Wertpapieren bestimmt wird.
- Discount broker
-
Broker, der für seine Börsengeschäfte eine Kommission verrechnet, die erheblich unter den offiziellen Sätzen bzw. Richtlinien liegt.
- Diversifikation
-
Ausgewogene Aufteilung bzw. Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlageformen. Ziel der Diversifikation ist Sicherheit.
- Dividende
-
Der Teil des ausgewiesenen Gewinnes, der auf Antrag des zuständigen Organes einer Aktiengesellschaft an die Aktionäre ausbezahlt wird.
- Dividendenrendite
-
Kennzahl für den prozentrualen Anteil des ausbezahlten Gewinns einer Aktiengesellschaft am Börsekurs.
- Dow Jones Industrial Index
-
Von Charles Dow für den amerikanischen Aktienmarkt geschaffener Börsenindex. Ist einer der populärsten Börsenindizes. Er ist ein preisgewichteter Index, d.h. es werden die Kurse aller in ihm enthaltenen dreißig Aktien addiert und durch einen Divisor geteilt. Solche Indizes weisen größere Schwankungen auf, wenn die "teuren Aktien" aktiver sind.
- Dow Jones STOXX
-
Aktienindex-Familie, die von der Deutsche Börse AG zusammen mit der Pariser Börse und der Schweizer Börse sowie dem Unternehmen Dow Jones Anfang 1998 eingeführt wurde. Die Index-Familie umfasst Benchmark-, Branchen- und Blue Chip-Indizes für 16 europäische Länder. Ein sehr gängiger Index aus der Familie ist der "STOXX 50", der die Wertentwicklung von 50 Standardwerten des gesamteuropäischen Bereichs abbildet.
- Duration
-
Maß für die Zinssensitivität bzw. das Zinsänderungsrisiko von Anleihen.
- Durchschnittliche Restlaufzeit
-
Bei Anleihenfonds der durchschnittliche Zeitraum, bis zu dem die im Fondsvermögen enthaltenen Anleihen ihre Endfälligkeit erreichen. Kann als Indikator für das Zinsänderungsrisiko eines Investmentfonds herangezogen werden.
- E
-
- Earnings per Share
-
zu Deutsch Gewinn pro Aktie
- Eckzinssatz
-
Zinssatz für das "normale Sparbuch", von dem jederzeit Geld abgehoben werden kann.
- EFFAS Euro All
-
Anleihenindex für Staatsanleihen der Euro-Zone. Wird häfig als Benchmark für dementsprechende Anleihenfonds herangezogen.
- Effektenbörse
-
Börse, deren Handelsobjekte Aktien, Anleihen sind.
- Effektivverzinsung
-
Tatsächliche Rendite, im Gegensatz zu Nominalverzinsung. In der Effektivverzinsung werden unterschiedliche und zu verschiedenen Zeitpunkten anfallende Erfolgskomponenten zu einer Größe verdichtet.
- Einzelländerfonds
-
Investmentfonds, deren Anlageschwerpunkt nur ein Land umfasst.
- Einzeltitel
-
Gemeint sind die individuellen Wertpapiere, aus dennen ein Investmentfonds besteht (auch Einzelwertpapier)
- Einzelwertpapier
-
Siehe Einzeltitel
- Einzelwertpapierrisiko
-
Das Risiko, das mit einer Veranlagung in einem Einzelwertpapier verbunden ist, auch "unsystematisches Risiko" genannt. Bei einer Veranlagung in einer Einzelaktie kann dies für den Investor beispielweise bedeuten, dass die Performance seines Portefeuilles durch eine positive/negative Entwicklung genau dieser einzelnen Aktie beeinflusst wird. Das Einzelwertpapierrisiko kann durch möglichst breite Risikostreuung im Markt (Diversifikation) eliminiert werden. Was bleibt, ist dann nur noch das Marktrisiko.
- Emerging Markets
-
Bezeichnung für Aktienmärkte in so genannten Schwellenländern. Dazu gehören z.B. die Aktienmärkte in Mittel- und Südamerika, Südostasien, Indien, Jordanien, Nigeria, Türkei, Zimbabwe. Mitunter werden auch die Aktienmärkte der mittel- und osteuropäischen Reformstaaten dazugerechnet. Das Kuarsschwankungsrisiko ist in diesen Aktienmärkten deutlich höher als in etablierten Märkten.
- Emittent
-
Ausgeber von Wertpapieren zur Geldbeschaffung
- Endbesteuerung
-
Kapitalerträge, die der 25%-igen Kapitalertragsteuer (KESt.) unterliegen, sind in Österreich für Privatanleger enbesteuert. Das heisst, es fallen nach Abzug der KESt. keine weiteren Steuern (wie z.B. Einkommen- oder Erbschaftssteuer) an.
- endfällige Anleihe
-
Bezeichnung für eine Anleihe, die gesamt zu einem Termin am Ende der Laufzeit getilgt wird.
- EQOS
-
Electronic Quote and Order-driven System; das Computerhandelssystem der Wiener Börse.
- Eröffnungskurs
-
Erster Kurs, der zu Beginn der offiziellen Börsezeit für ein Papier mit fortlaufender Notierung festgestellt wird.
- Errechneter Wert
-
auch Rechenwert genannt
auch Nettoinventarwert genannt
engl.: Net Asset Value
Ergibt sich aus der Summe des gesamten Fondsvermögens, dividiert durch die Gesamtzahl der im Umlauf befindlichen Zertifikate des Investmentfonds. Bildet die Berechnungsbasis für den Ausgabepreis.
- Erstausgabe
-
Erstmaliges öffentliches Angebot zur Zeichnung von Anteilen eines neuen Investmentfonds zu einem festen Preis (Erstausgabepreis)
- Erstausgabepreis
-
Erster Rechenwert pro Anteil eines Investmentfonds zuzüglich Ausgabeaufschlag bei der Erstausgabe.
- ESt
-
Abkürzung für Einkommensteuer
Steuer auf das Einkommen natürlicher Personen.
- ETF
-
Siehe Exchange Traded Fund
- EURIBOR
-
Abkürzung für Euro Inter Bank Offered Rate.
Jener Zinssatz, zu dem einander Banken im Euro-Raum gegenseitig Geld leihen.
- Euro
-
offizielle Abkürzung: EUR
Name der einheitlichen Währung im Rahmen der Europäischen Währungsunion.
- ewige Rente
-
Schuldverschreibung, bei der sich der Emittent nur zur Zinszahlung verpflichtet. Die Anleihe selbst ist nicht rückzahlbar, der Emittent behält sich das Recht zum Rückkauf an der Börse oder zur Kündigung vor.
- ex Bezugsrecht
-
(EB) Kurs nach Abschlag des Bezugsrechtes, d.h., der Käufer hat mit dem Erwerb der Aktien kein Anrecht auf "junge Aktien".
- ex Dividende
-
(ED) Am Tag des Dividendenabschlages wird dem Aktienkurs der Zusatz ED beigefügt. Dadurch wird verdeutlicht, daß an diesem Tag ein Kursrückgang in erster Linie auf den Abschlag der Dividende zurückzuführen ist.
- ex Tag
-
Tag, an dem Wertpapiere ohne (exclusive) bestimmte Rechte gehandelt werden.
- ex warrant
-
Optionsschein von Anleihe getrennt.
- Exchange Traded Fund
-
Der Begriff Exchange Traded Fund (ETF) steht sinngemäß für "an der Börse gehandelter Fonds". Es gibt zwei Arten von Exchange Traded Funds: Passiv gemanagte Fonds (auch Indexfonds genannt) und aktiv gemanagte Fonds, wobei die passiv gemanagten Fonds derzeit das Marktsegment beherrschen. Der große Unterschied zu herkömmlichen Fonds ist der, dass ETFs auf der einen Seite die Vorzüge einer diversifizierten Fondsanlage und auf der anderen Seite die handelstechnischen Vorzüge einer Aktie nutzen.
- F
-
- Fälligkeit
-
Zeitpunkt, an dem eine Leistung erbracht und gefordert werden kann, z.B. Rückzahlung von Schuld.
- Federal Reserve Board (FED)
-
Notenbank der Vereinigten Staaten von Amerika.
- festverzinsliche Wertpapiere
-
Wertpapiere, die vom Schuldner während der ganzen Laufzeit mit einem festen Prozentsatz zu verzinsen sind.
- FIBOR
-
Frankfurt Interbank Offered Rate, anerkannter Satz, der für kurzfristige Geldaufnahmen über drei oder sechs Monate, der im Interbankgeschäft bezahlt werden muß.
- financial futures
-
Terminkontrakte über standardisierte Käufe und Verkäufe von Wertpapieren, Devisen, Edelmetallen und Aktienindices.
- floating rate notes
-
Anleihen, bei denen die Verzinsung üblicherweise alle drei bzw. alle sechs Monate den jeweiligen Geldmarktbedingungen angepaßt wird.
- floor
-
Börsenparkett: Ort, an dem im Börsengebäude der Börsenhandel stattfindet.
- Fondsanalyse
-
engl.:Fund Research
Detaillierte Betrachtung von Zusammensetzung, Managementstil, Performance, Kennzahlen etc. eines Investmentfonds zur Beurteilung seiner Qulität und zur Vergleichsmöglichkeit mit anderen Fonds. Diese Disziplin versucht bekannte Methoden anzuwenden und neue zu entwickeln, die auf Basis historischer Fondsdaten eine Prognose über die zukünftige Entwicklung eines Fonds ermöglichen.
Die moderne Fondsanalyse besteht aus zwei Arbeitsstufen (duales System) (Qualitative Fondsanalyse und Quantitative Fondsanalyse).
- Fondsbestimmungen
-
Den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Darstellung der Richtlinien, die Investmentfonds bei der Veranlagung des Fondsvermögens einzuhalten haben.
- Fondslandschaft
-
Bezeichnung für die Gesamtheit aller Investmentfonds innerhalb eines bestimmten Marktes oder Marktsegments oder oder auch mehrerer Märkte.
- Fondsmanagement
-
Professionelle Verwaltung des Fondsvermögens. Es gibt eine Reihe von Managementstilen, die, häfig auch in Kombination miteinander, zur Anwendung kommen.
- Fondssparen
-
(Regelmäßiges) Ansparen, z.B. zur Pensionsvorsorge mit Investmentfonds.
- Fondsstrategie
-
Strategie des Fondsmanagers bei der Verwaltung des Fondsvermögens.
- Fondsuniversum
-
Bezeichnung für die Gesamtheit aller existierenden Investmentfonds.
- Fondsvermögen
-
auchFondsvolumengenannt
Gesamtvermögen einschließlich Barreserven, das innerhalb eines Investmentfonds verwaltet wird.
- Fondsvolumen
-
Siehe Fondsvermögen
- Fondswährung
-
Jene Währung, in der ein Investmentfonds notiert.
- Fremdwährungsanleihe
-
In einer fremden Währung begebene Anleihe. Wechselkursänderungen bedeuten jedoch ein zusätzliches Risiko.
- FT-SE 100
-
Von der Londoner Börse, der Financial Times und dem Verband der Versicherungsmathematiker entwickelter Aktienindex, der die Kurse der 100 größten an der Londoner Börse notierten Aktiengesellschaften umfasst.
- FT-SE-Eurotop-100-Index
-
Aktienindex der 100 größtkapitalisierten, umsatzstärksten europäischen Aktien.
- Fundamentalanalyse
-
Methode zur Bewertung und Prognose von Aktienkursen. Ausgegangen wird von der Annahme, dass der Kurs einer Aktie von der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens bestimmt wird. Die Fundamentalanalyse ermöglicht es über- und unterbewertete Aktien zu identifizieren und daraus Empfehlungen abzuleiten. Auch volkswirtschaftliche Aspekte des Umfelds, in dem sich das Unternehmen bewegt, werden berücksichtigt.
- Fundamentaler Ansatz
-
Einer von mehreren möglichen Investmentstilen beim Management von Investmentfonds. Bei der Wertpapierauswahl nach fundamentalen Gesichtspunkten konzentriert sich der Manager auf die klassische Wertpapieranalyse. Betrachtet werden, beispielsweise bei Aktien, vor allem Faktoren wie Bilanz der AG, Gewinnwachstum, Markt- und Branchenentwicklungen, der Konjunkturzyklus, KGV, globale Trends, wirtschaftliche Entwicklungen und vieles mehr.
- futures contract
-
Terminkontrakt in standardisierten Waren- oder Finanzkontrakten, bei dem der Schutz gegen das finanzielle Risiko aus Börsenschwankungen eindeutig im Vordergrund steht, die physische "Warentransaktion" unbedeutend ist.
- futures Fonds
-
Investmentfonds, die ausschließlich in Derivate investieren
- G
-
- Garantiefonds
-
Investmentfonds, die dem Anleger über einen bestimmten Zeitraum einen gewissen Mindestertrag oder zumindest den Erhalt des eingesetzten Kapitals garantieren.
- Geldkurs
-
Kurs, zu dem Wertpapiere, Devisen, fremde Noten, Edelmetalle zum Ankauf nachgefragt werden.
- Geldmarktfonds
-
engl.: Money Market Fund
Investmentfonds, die in Geldmarktpapiere investieren. Die Anlangen der Kunden werden auf täglich verfügbaren Investmentkonten geführt und Zinsen täglich gutgeschrieben.
- Geldmarktnahe Fonds
-
Investmentfonds, die in festverzinsliche Wertpapiere mit kurzen Restlaufzeiten und variabel verzinsliche Anleihen sowie Termingelder investieren. Durch die kurzen Laufzeiten im Fondsvermögen sind diese Fonds sehr risikoarm und können auch für relativ kurzfristiges Parken von Geldern (ab ca. 6 Monaten) verwendet werden. Beachtenswertes Risiko kann bei diesen Fonds nur aus dem Währungsrisiko entstehen, und zwar dann, wenn z.B. ein Euro-Investor in einen US-Dollar-Fonds investiert.
- Geldmarktzinssatz
-
Zinssätze, die sich, differenziert nach Laufzeit der Kredite, am Geldmarkt bilden. Sie richten sich nach Angebot und Nachfrage.
- gemischte Fonds
-
engl.: Balanced Funds
Investmentfonds, die sowohl festverzinsliche Wertpapiere als auch Aktien enthalten.
- Genußscheine
-
Gewinnbeteiligungspapiere, die keine Mitgliedschaftsrechte (z.B. Stimmrecht), sondern nur Vermögenswerte (z.B. Anteil am Reingewinn, Anteil am Liquidationserlös verbriefen.
- geschlossene Fonds
-
engl.: Closed-end Funds
Das Kapital des Fonds bzw. der Verwaltungsgesellschaft wird durch Zeichnung einer von Anfang an satzungsgemäß limitierten Anzahl von Anteilen begrenzt.
- Gewichtung
-
Sagt aus, in welchem Ausmaß bestimmte Wertpapiere, Wertpapierkategorien, Märkte etc. in einem Investmentfonds enthalten sind. Wenn in einem Investmentfonds z.B. ein bestimmter Aktienmarkt prozentuell stärker oder schwächer vertreten ist als in seiner Benchmark, so spricht man von einer Über- bzw. Untergewichtung.
- Gewinn je Aktie
-
Anteil des Unternehmensgewinnes, der auf eine Aktie anfällt, wobei bei österreichischen Unternehmen der Gewinn nach ÖVFA- Methode (Österreichische Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung) errechnet wird, was die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Unternehmen in unterschiedlichen Branchen erhöht.
- Gewinnwachstum
-
Das Gewinnwachstum eines Unternehmens ist eines der wesentlichen Kriterien für die Beurteilung von Aktien.
- Goldfonds
-
Investmentfonds, die (überwiegend) in Aktien von Goldminen-Unternehmen veranlagen.
- Gratisaktien
-
Gewinnausschüttung, bei der angehäufte offene Reserven in Aktien umgewandelt und dem Aktionär gegeben werden. Durch die Umwandlung von Reserven in Aktienkapital wird die Zahl der Aktien vergrößert, ohne daß sich am tatsächlichen Vermögen der AG etwas verändert. Durch die Verminderung des Aktienkurses wird diese optisch billiger und könnte damit neue Käufer anziehen.
- grey market
-
Grauer Markt, Markt für Emissionen auf dem ein Handel vor der offiziellen Notierung stattfindet. Der "grey market" ist ein inoffizieller Markt.
- Großanlegerfonds
-
Investmentfonds, die nicht zum Erwerb für das breite Anlegerpublikum gedacht sind, sondern auf spezielle Wünsche einzelner Großanleger zugeschnitten sind.
- Grundkapital
-
Das Grundkapital ist nicht mit dem Gesellschaftsvermögen zu verwechseln. Dessen Höhe kann sich zwar zum Zeitpunkt der Gründung einer AG mit dem Grundkapital decken, es unterliegt jedoch im Lauf der Zeit Schwankungen - je nach Geschätsgang, Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens.
- H
-
- Hausse
-
Allgemeiner Preis- oder Kursanstieg (speziell an den Börsen).
- heaven and hell bond
-
Sonderform einer Indexanleihe, bei der die Tilgungszahlungen an das Wechselkursverhältnis der Emissionswährung zu einer anderen Währung im Tilgungszeitpunkt gekoppelt werden.
- Hedge Fonds
-
hochspekulative Anlageform. Hedge Fonds schließen Wetten über die Kursentwicklung von allem ab, was irgendwie gehandelt wird. Viele dieser Wetten gehen verloren. Der Gewinner erhält aber umso mehr Geld, je weiter der Kurs zu einem vereinbarten Zeitpunkt der Wette abweicht.
- Hedgegeschäft
-
In der Regel Termingeschäft zum Schutz gegen mögliche Verluste bedingt durch Preisänderungen im Waren-Wertpapier-Devisen-Geschäft.
- high flyer
-
Eher spekulative Aktie, deren Kurs sich stark an künftigen Ertragserwartungen orientiert. Die Bezeichnung "high flyer" wird jedoch oft erst nach einem bereits stattgefundenen starken Kursanstieg verwendet.
- High Tech Werte
-
Bezeichnung für Aktien, meist kleinerer Unternehmen, die im Technologiebereich tätig sind und oft erst seit kurzer Zeit an der Börse notieren.
- High-Yield Funds
-
Bezeichnung für Anleihenfonds, die in Anleihen mit besonders hoher Rendite investieren. Derart hohe Anleihenrenditen können jedoch nur dann erzielt werden, wenn man bereit ist, hohes Risiko zu tragen (Anleihen mit hohem Bonitätsrisiko, Währungsrisiko oder politischem Risiko).
- hot issue
-
Emission von Aktien oder Anleihen, die stark überzeichnet werden und bei denen man den ersten Börsekurs deutlich über dem Emissionspreis erwartet.
- I
-
- Immobilienfonds
-
Das Fondsvermögen besteht aus Grundstücken, Büro- und Wohnhäusern, Hotels usw...
- Income Funds
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Investmentfonds, der für die Anteilseigner möglichst hohe und gleichbleibende Erträge aus Zinsen und Dividenden anstrebt und erst in zweiter Linie Wertsteigerungen aus Kursgewinnen.
- Index
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Statistische Kennzahl, mit der Veränderungen gegenüber einem früheren Zeitpunkt sichtbar gemacht werden können. Ein Aktienindex ist ein Preisindex oder ein Performanceindex, der die durchschnittliche Kursentwicklung des Aktiensektors insgesamt oder einzelner Branchen darstellt. Ausgangspunkt ist das Kursniveau an einem bestimmten Tag.
- Indexanleihe
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Anleihe, bei der der Zinsertrag und/oder das Kapital an bestimmte Meßwerte wie z.B. einen Index gebunden sind.
- Indexfonds
-
Investmentfonds, die in der Zusammensetzung ihres Vermögens einen bestimmten Index möglichst genau nachbilden.
- Indexierung
-
Koppelung (Indexbindung) bestimmter Größen, z.B. Mieten oder Dividenden an einen Index.
- Indexoption
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Option auf einen Aktienindex.
- Indexzertifikat
-
Börsentäglich handelbares Wertpapier mit festem Einlösetag. Die Wertentwicklung des Zertifikats ist voll an die Entwicklung eines bestimmten Index gekoppelt.
- Indikator
-
Kenngröße, die Änderungen im Steigungsgrad und in der Richtung von Kursbewegungen frühzeitig anzeigt.
- Inhaberaktie
-
Aktie, welche durch einfache Übergabe den Eigentümer wechselt.
- Insider
-
Personen, die z.B. innerhalb eines Unternehmens, einer Bank eine Stellung einnehmen, welche ihnen Wissen über die Geschäftsentwicklung vermitteln, bevor dieses an die Öffentlichkeit dringt. Das Ausnützen dieses Wissens für persönliche Geschäfte ist immer in Sondergesetzen geregelt.
- Interbankhandel
-
Handel von Geld, Wertpapieren und Devisen zwischen Banken. Die Abschlüsse erfolgen in der Regel im Telefonverkehr der Banken.
- Interbankrate
-
Refinanzierungssatz zwischen Banken. (LIBOR, FIBOR, VIBOR)
- Investitionsgrad
-
Der Investitionsgrad eines Investmentfonds zeigt an, zu welchem Prozentsatz das Fondsvermögen veranlagt ist. Ein Investitionsgrad unter 100% bedeutet, dass der restliche Teil in Bargeld gehalten wird. Der Investitionsgrad kann allerdings auch über 100% liegen. Dies ist dann der Fall, wenn er durch die Hebelwirkung von Derivaten über 100% gehoben wird.
- Investmentfonds
-
auch Wertpapierfonds genannt
Ein aus Wertpapieren, die nach dem Grundsatz der Risikostreuung ausgewählt sind, bestehendes Vermögen. Es zerfällt in gleiche, in Wertpapieren verkörperte Anteile, steht im Miteigentum der Anteilsinhaber und wird von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltet.
- Investmentfondsgesetz
-
Gesetzliche Grundlage, die das Investmentfonds-Geschäft regelt. In Österreich gibt es zum Schutz der Investoren ein sehr strenges Investmentfondsgesetz.
- Investmentzertifikat
-
oft auch nur Zertifikat genannt Wertpapier, mit dem das Miteigentum des Anlegers am Vermögen eines Investmentfonds verbrieft ist. Investmentzertifikate haben keinen Nennwert, sondern lauten auf einen oder mehrere Anteile.
- IPO
-
Abkürzung für Initial Public Offering
Damit wird in der Fachsprache das erste öffentliche Angebot (Erstemission) von Aktien einer Gesellschaft bezeichnet.
- J
-
- Jährlicher Durchschnittsertrag
-
Kennzahl, die den Ertrag eines Investmentfonds über einen bestimmten Betrachtungszeitraum in annualisierter Form (= per annum) ausdrückt.
- Jährlicher Ertrag / Maximaler Verlust
-
Kennzahl, die das historische Risiko-/Ertragsprofil eines Investmentfonds als Verhätnis zwischen dem Jährlichen Durchschnittsertrag und dem möglichen Maximalen Verlust während des Betrachtungszeitraums ausdrückt.
- JP Morgan Global Government Index
-
Index für weltweite Staatsanleihen. Wird häufig als Benchmark für dementsprechende Anleihenfonds herangesogen.
- junge Aktien
-
Aktien, die im Rahmen einer Kapitalerhöhung neu ausgegeben werden. Sobald die jungen Aktien hinsichtlich Dividende usw. den alten Aktien gleichgestellt sind, entfällt die Bezeichnung "junge Aktien".
- junk bonds
-
Anleihen von Schuldnern minderer Qualität, die eine deutlich höhere Rendite als der Marktdurchschnitt aufweisen.
- K
-
- Kapitalanlagegesellschaft
-
abgekürzt: KAG
auch Fondsgesellschaft genannt
Unternehmen, welches das gegen Ausgabe von Investmentfondsanteilen erhaltene Gelder der Anleger nach dem Prinzip der Risikostreuung in Wertpapieren veranlagt.
- Kapitalerhöhung
-
Kapitalbeschaffung durch Erhöhung des Aktienkapitals. Normalerweise werden neue Aktien den alten Aktionären zu einem festen Kurs und in einem bestimmten Verhältnis zu ihrem bisherigen Aktienbesitz überlassen. Die Kapitalerhöhung bietet dem Aktionär eine billige Möglichkeit Aktien zu erwerben. Im Regelfall steigt der Kurs der alten Aktie vor der Kapitalerhöhung.
- Kapitalertragsteuer
-
abgekürzt KESt.
Zinsen und Dividenden österreichischer Wertpapiere unterliegen der 25prozentigen Kaptialertragssteuer. Damit ist die Einkommensteuer abgegolten, bei Forderungspapieren auch die Erbschaftsteuer.
- Kassageschäft
-
Geschäfte, bei denen die Erfüllung, also Lieferung und Abnahme der Wertpapiere sowie Bezahlung sogleich, d.h. in der Regel am zweiten Werktag nach Geschäftsabschluß, erfolgt.
- Kassenobligationen
-
Kurz- bis mittelfristige Schuldverschreibungen der Banken.
- Kennzahlen
-
Gemeint sind hier Kennzahlen, die im Rahmen der Fondsanalyse zur Anwendung kommen.
- KGV
-
Siehe Kurs Gewinn Verhältnis
- killer warrants
-
An Obligationen hängende warrants (Optionsschein), die das Recht beinhalten, bei Schaffung neuer Obligationen die ursprünglichen Obligationen zu kündigen.
- kiwi bonds
-
Euroanleihen, die auf Neuseeländische Dollar lauten.
- Kommunalbriefe
-
Von öffentlich-rechtlichen Körperschaften und Kreditanstalten ausgegebene Schuldverschreibungen. Der Erlös der Emission dient zur Gewährung von Krediten an Gemeinden und Gemeindeverbände. Als Deckung dienen insbesondere die durch die Darlehensvergabe entstandenen Forderungen.
- Konvexität
-
engl.: Convexity
Die Schätzung der Kursveränderung einer Anleihe oder eines Anleihenfonds mit der Modified Duration ergibt immer einen Schätzfehler. Die ungefähre Höhe dieses Schätzfehlers kann mit der Konvexität berechnet werden. Je größer die Renditeänderung ist, umso größer ist der Schätzfehler. Die Konvexität ist immer positiv.
- Konzertzeichner
-
Zeichner einer Emission, die mehr zeichnen, als sie eigentlich erwerben wollen, da sie aufgrund starker Nachfrage eine Kürzung ihrer Zeichnung erwarten.
- Korrelation
-
Statistisches Maß für den Zusammenhang der Veränderung von Zahlenreihen. Beispielweise bezogen auf zwei verschiedene Aktienmärkte sagt die Korrelation aus, ob und in welchem Ausmaß die Entwicklungen der Märkte parallel zueinander verlaufen. Das Ausmaß der Korrelation, ob positiv oder negativ, bringt der Korrelationskoeffizient zum Ausdruck.
- Korrelationskoeffizient
-
Zahl, mit der die Stärke des Zusammenhangs zwischen Zahlenreihen (Korrelation) gemessen werden kann. Der Korrelationskoeffizient liegt immer zwischen +1 und -1. Bei +1 herrscht vollkommen positive Korrelation, bei -1 vollkommen negative. Ein Korrelationskoeffizient von 0 würde bedeuten, dass sich Zahlenreihen (Investmentfonds, Aktienmärkte, etc.) völlig unabhängig voneinander entwickeln.
- Kurs
-
Der an der Börse durch Angebot und Nachfrage ermittelte Preis für die gehandelten Werte (z.B. Wertpapiere, Devisen etc.)
- Kurs Gewinn Verhältnis
-
abgekürzt KGV
engl.: Price-Earnings-Ratio (kurz P/E Ratio) Zeigt an, wie oft der Gewinn pro Aktie im Kurs enthalten ist oder wie oft dieser errechnete Gewinn ausgeschüttet werden müsste, um den aktuellen Kaufpreis zu refinanzieren. Je niedriger das KGV, desto "günstiger" ist eine Aktie. Der Gewinn pro Aktie wird im voraus annäherungsweise berechnet und darf nicht mit der tatsächlichen Dividende verwechselt werden.
- Kursgewinn
-
Differenz zwischen niedrigerem Ankaufskurs und höherem aktuellen Kurs bzw. höherem Verkaufskurs.
- Kurspflege
-
(Kursstützung) Börsetechnischer Kauf und Verkauf von Wertpapieren durch interessierte Stellen, um größere Kursschwankungen zu vermeiden.
- Kurswert
-
siehe Nennwert
- L
-
- Länderfonds
-
Investmentfonds, deren Anlageschwerpunkt ausschließlich börsennotierte Unternehmen eines bestimmten Landes umfasst.
- Large-cap
-
Fachausdruck für große, börsennotierte Unternehmen mit hoher Börsenkapitalisierung ("large capitalization")
- Leerkauf
-
Verkauf von Wertpapieren, die der Verkäufer zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht besitzt. Es ist seine Absicht, sich zu einem späteren Zeitpunkt billiger einzudecken.
- leichte Aktie
-
Aktien mit niedrigem Kurs aufgrund einer hohen Stückelung des Grundkapitals. Erleichtert die Handelbarkeit der Aktie.
- Leitbörse
-
Börse, deren Kursgestaltung auf andere Börsenplätze abfärbt (z.B: New York für andere Börsenplätze)
- leverage
-
1. Durch Kreditfinanzierung auf die Ertragslage entstehende Hebelwirkung. 2. überproportionale Kurssteigerung der Option, gemessen an der Kursbewegung der zugrundeliegenden Aktie.
- leverage fund
-
Investmentfonds, der neben den eigenen Mitteln auch Kredite zum Kauf der Anlagen aufnehmen kann. Dadurch wird versucht, die Wertsteigerung durch Ausnützung des leverage Effekts zu verbessern. Damit ist aber größeres spekulatives Risiko verbunden.
- LIBID
-
London Interbank Bid Rate, jener Satz, den in London internationale Banken für ihr Geld bekommen.
- LIBOR
-
London Interbank Offered Rate, der unter Banken gültige und weltweit anerkannte Satz für kurzfristige Geldaufnahmen über drei oder sechs Monate, der im Interbankgeschäft bezahlt werden muß.
- LIFFE
-
London International Financial Futures Exchange, Londoner Terminbörse für Finanzkontrakte.
- Limit
-
Äußerster Preis, der für den Kauf oder Verkauf vorgesehen ist.
- Liquidität
-
Die Möglichkeit, Wertpapiere oder andere Werte möglichst schnell und zu möglichst geringen Spesen zu kaufen und zu verkaufen bzw. in Bargeld umwandeln zu können.
- loan
-
Siehe Anleihe.
- Lombardfähigkeit
-
Fähigkeit eines Wertpapieres, in einem Lombardkredit als Besicherung zu dienen. Dies bedeutet im Regelfall Börsengängigkeit und damit leichte Realisierbarkeit.
- Lombardkredit
-
Kredit gegen Verpfändung von Wertpapieren.
- Lombardsatz
-
Zinssatz für Lombardkredite, welche die Zentralbanken den Geschäftsbanken für lombardfähige Wertpapiere gewähren.
- M
-
- M1
-
Meßgröße der Geldmenge. M1= Bargeld und Sichteinlagen inländischer Nichtbanken.
- M2
-
Meßgröße der Geldmenge. M2= M1 + Termingelder inländischer Nichtbanken.
- M3
-
Meßgröße der Geldmenge. M3= M2 + Spareinlagen inländischer Nichtbanken mit gesetzlicher Kündigungsfrist.
- Mantel
-
Jener Teil des Wertpapieres, in dem das Anteils- bzw. Forderungsrecht verbrieft ist (Haupturkunde).
- market
-
Bestensauftrag, den Kauf oder Verkauf zum nächstmöglichen Kurs oder zu den nächstmöglichen Kursen auszuführen.
- Marktkapitalisierung
-
Gibt den aktuellen Börsenwert einer Aktiengesellschaft an. Wird errechnet durch Multiplikation des aktuellen Aktienkurses mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien
- Marktrisiko
-
Im Gegensatz zum Einzelwertpapierrisiko (unsystematisches Risiko) meint das Marktrisiko (systematisches Risiko) jene Kursschwankungen, die durch Bewegungen des gesamten Marktes ausgelöst werden.
- Maximaler Verlust
-
engl.: Maximum Drawdown
Kennzahl, die zu den so genannten Downside-Risikomaßen gezählt wird. Sie gibt den höchstmöglichen, prozentuellen Verlust an, den man innerhalb eines Betrachtungszeitraumes erlitten hätte, wenn man zum ungünstigsten Zeitpunkt gekauft und dann wieder verkauft hätte.
- Minderheitsaktionär
-
Aktionär oder Aktionärsgruppe, deren Aktienbesitz ausreicht, den Minderheitenschutz in Anspruch zu nehmen.
- Minderheitsrechte
-
Minimalrechte für eine kleine Gruppe von Aktionären zum Schutz vor Benachteiligung durch den Mehrheitsaktionär.
- Mindestanlagezeitraum
-
Jener Zeitraum, für den ein Investor beim Erwerb eines bestimmten Investmentfonds mindestens investiert bleiben sollte. Je risikoreicher ein Investmentfonds veranlagt, umso länger ist dieser Zeitraum.
- Mindestreserven
-
Unverzinsliche Einlagen von Kreditinstituten, die bei der Notenbank unterhalten werden müssen. Sie sind ein wichtiges Instrument zur Steuerung des Kreditspielraumes der Kreditinstitute.
- mittlere Laufzeit
-
Laufzeit, bezogen auf den mittleren Zeitpunkt zwischen dem frühest- und spätestmöglichen Rückzahlungstermin.
- Modern Portfolio Theory
-
Für seine erstmals 1952 formulierte Modern Portfolio Theory erhielt der US-Ökonom Harry S. Markowitz 1990 den Nobelpreis. Die Theorie befasst sich mit der optimalen Zusammensetzung von Portefeuilles. Vereinfacht gesagt: Aus dem historischen statistischen Verhalten verschiedener Anlageformen wird unter Ertrags- und Risikogesichtspunkten ein optimiertes Portefeuille (= effizientes Portefeuille) ermittelt. Die Modern Portfolio Theory wurde zur international gebräuchlichsten und anerkanntesten theoretischen Grundlage der Vermögensverwaltung und des Fondsmanagements.
- Modified Duration
-
Gibt die prozentuelle Kursänderung einer Anleihe bzw. eines Anleihenfonds an, wenn sich das Rendite-Niveau um 1%-Punkt (100 Basispunkte) ändert. Wichtige Kennzahl zur Risikobeurteilung. Die Berechnung der Modified Duration ist jedoch nur eine Schätzung. Wirklich gute Ergebnisse liefert sie nur bei kleinen Renditeänderungen. Je größer die Renditeänderung ist, desto größer ist der Schätzfehler. Die Höhe dieses Schätzfehlers lässt sich ungefähr berechnen mit der Convexity.
- mortgage bond
-
engl. für Hypothekenpfandbrief.
- MSCI World Index
-
Der international gebräuchlichte Aktienindex für die entwickelten, weltweiten Aktienmärkte. Er wird von Morgan Stanley, einem der weltweit renommiertesten Investmenthäuser, berechnet.
- multiple currency clause bonds
-
Anleihen, bei denen der Anleger für die Rückzahlung und meistens auch für die Zinszahlungen zwischen zwei oder mehreren Währungen wählen kann.
- Mündelfonds
-
Bezeichnung für mit besonderen Sicherheiten ausgestattete Investmentfonds und sich dadurch zur Veranlagung von Mündelgeldern eignen.
- N
-
- nachbörslich
-
Inoffizieller Börsenhandel in kotierten Effekten nach Beendigung der offiziellen Börsensitzung.
- Namensaktie
-
Aktie, die im Aktienregister der Gesellschaft auf den Namen einer natürlichen oder juristischen Person eingetragen ist. In den USA sind Namensaktien üblich, in der Schweiz gibt es sowohl Inhaber- als auch Namensaktien, in Österreich und Deutschland überwiegen Inhaberaktien.
- NASDAQ
-
Abkürzung für National Association of Securities Dealers Automated Quotations
US-Amerikanischer Aktienmarkt (automatisierter Handel) für Aktien wachstumsorientierter Unternehmen (Schwerpunkt Technologie). Stark expandierend mit zunehmender Internationalisierung.
- Nemax 50
-
Aktienindex der 50 größten und umsatzstärksten Aktien des Neuen Marktes in Frankfurt.
- Nennwert
-
auch Kurswert genannt
Der Nennwert ist jener Betrag, mit dem ein Aktionär am Grundkapital der Gesellschaft beteiligt ist. Dieses Grundkapital ist die "Grundausstattung" einer Aktiengesellschaft. Das Grundkapital entspricht zahlenmäßig dem Nennwert aller ausgegebenen Aktien und muss in Österreich mindestens 70.000 Euro betragen. Beispielsweise müssen mindestens 700 Aktien zu einem Nennwert von jeweils 100 Euro ausgegeben sein.
- nennwertlose Aktie
-
Aktie, die nicht mit einem Nennwert versehen ist. In den USA üblich, in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Aktien mit einem Nennwert versehen. Da der Wert einer Aktie ein Anteilsrecht verbrieft und kein Anspruch auf die Rückzahlung einer bestimmten Summe besteht, ist die Festsetzung des Nennwertes einer Aktie nicht unbedingt erforderlich.
- Nettorendite
-
Rendite nach Abzug von Steuern.
- Neuemission
-
Ausgabe von Wertpapieren, nähere Bezeichnung zum Unterschied von bereits früher ausgegebenen Wertpapieren.
- Neuer Markt
-
Von der "Deutsche Börse AG" entwickeltes neues Handelssegment an der Frankfurter Wertpapierbörse. Bietet die Möglichkeit der Eigenkapitalbeschaffung für kleine und mittlere innovative Wachstumsunternehmen, die in Branchen von zukunftsweisender Bedeutung tätig sind, aber auch für Unternehmen in traditionellen Branchen mit Produkt-, Prozess- und Dienstleistungsinnovationen. Mittlerweile gibt es "Neue Märkte" auch an anderen wichtigen Börsenplätzen, wie Frankreich, Holland, Belgien, Italien.
- Neutrales Portefeuille
-
Im Fondsmanagement bezeichnet der Begriff "neutrales Portefeuille" jenes Portefeuille, welches genau der Zusammensetzung der Benchmark eines Investmentfonds entspricht, d.h. keine Über- bzw. Untergewichtungen von in der Benchmark enthaltenen Werten aufweist und daher neutral zu ihr steht.
- New York Stock Exchange
-
abgekürzt: NYSE
Bedeutendste Aktienbörse der Welt. Gegründet 1792.
- NIBOR
-
New York Interbank Offered Rate.
- Nikkei 225
-
Aktienindex für die Börse in Tokio, der den Durchschnittskurs von 225 japanischen Aktien darstellt.
- Notenbank
-
Institution, die zum Zweck staatlicher Währungshoheit als anerkannte Währungsautorität fungiert und unternehmerisch disponiert. Versorgt die Volkswirtschaft mit Zentralbankgeld, wickelt Zahlungsverkehr ab etc.
- notes
-
Kurzfristige Kapitalmarktpapiere (in der Regel 1 bis 5 Jahre).
- Notierung
-
Feststellung der amtlichen Börsenkurse.
- Novation
-
Aufhebung eines bestehenden Schuldverhältnisses durch Schaffung eines neuen Schuldverhältnisses.
- NYSE
-
Siehe New York Stock Exchange.
- O
-
- Obligationen
-
Teilschuldverschreibung.
- Offenmarktpolitik
-
Im Rahmen der Offenmarktpolitik kauft oder verkauft die Notenbank Wertpapiere mit dem Ziel, die Geldversorgung der Banken und die Bedingungen auf dem Geldmarkt zu steuern. Mit jedem Kauf führt sie dem Geldkreislauf zusätzliche Mittel zu, mit jedem Verkauf entzieht sie ihm Mittel und legt diese still.
- Offshore Funds
-
Investmentfonds, die aus steuerlichen Gründen, oder um den üblichen Aufsichtsbestimmungen und Anlagerestriktionen zu entgehen, ihren juristischen Sitz in Ländern ohne spezielle Investmentgesetzgebung gewählt haben (z.B. Bahamas, Bermudas, Niederländische Antillen, Panama, Liechtenstein etc.)
- Onshore Funds
-
Investmentfonds, die ihren juristischen Sitz in Ländern mit strenger Investmentgesetzgebung haben und somit im Interesse des Anlegerschutzes deren ständiger Kontrolle unterliegen. Im Gegensatz dazu stehen die so genannten Offshore Funds.
- open interest
-
Offenes Interesse, im Terminhandel die Gesamtzahl der noch offenen, also nicht durch Gegengeschäfte liquidierten Verpflichtungen.
- open outcry
-
Ermittlung von Kontraktpreisen durch "offenen Zuruf" auf dem Börsenparkett.
- Optimizer
-
Ein Optimierungsverfahren (meist ein Computermodell), welches zumeist auf Basis der Modern Portfolio Theory ein optimiertes Portefeuille von Wertpapieren oder Investmentfonds erstellt.
- Option
-
Optionen garantieren das Recht, innerhalb eines definierten Zeitraumes einen bestimmten Basiswert zu einem fixen Preis kaufen zu können.
- Optionsanleihe
-
Anleihe, der neben dem Zinskupon noch ein Optionsschein beigegeben ist. Dieser Optionsschein berechtigt während einer bestimmten Frist und zu bestimmten Bedingungen zum Bezug von Wertpapieren, Gold, Devisen oder anderer Beteiligungspapiere.
- OTC
-
Siehe Over-the-Counter.
- out of the money
-
Aus dem Geld. Der Basispreis der Kaufoption befindet sich über dem aktuellen Kurs der zugrundeliegenden Aktie.
- Outperformance
-
Bedeutet, dass die Performance eines Investmentfonds besser als die seiner Benchmark oder eines vergleichbaren anderen Fonds ist.
- Over-the-Counter
-
abgekürzt: OTC
engl. (wörtl.): Über-den-Ladentisch
Over-the-Counter bezeichnet jenen Teil des Wertpapierhandels, de nicht über einen standardisierten Börsenplatz abgewickelt wird.
- P
-
- pari
-
gleich dem Nennwert, Kurs entspricht dem Nennwert.
- Parität
-
Austauschverhältnis zwischen zwei Währungen, zwischen Gold und einer Währung (Goldparität), zwischen Kurs und errechnetem Wert und errechnetem Wert eines Wertpapieres.
- penny stocks
-
Pfennig Aktien, Aktien die meist zu einem Kurs unter einem Dollar gehandelt werden, zum Großteil hochspekulativ, bergen das Risiko des Totalverlustes in sich. Vermögensanlage, Wertzuwachs eines Portefeuilles, auch eines Investmentfonds oder einer einzelnen Aktie.
- Pensionslücke
-
Jener Unterschied, der bei Antritt der Pension zwischen dem letzten aktiven Einkommen und der Höhe der Pension klafft. Zur Abdeckung dieser Lücke und somit zur Aufrechterhaltung des gewohnten Lebensstandards auch in der Pension ist rechtzeitige Vorsorge unbedingt erforderlich. Ein besonders gut zur Vorsorge geeignetes Instrument sind Investmentfonds.
- Performance
-
Wertentwicklung einer Vermögensanlage, meist auf einen bestimmten Zeitraum bezogen und in Prozent ausgedrückt.
- Pfandbriefe
-
Langfristige Schuldverschreibung, die durch gleichhohe Hypothekardarlehen mit zumindest gleichhohem Zinssatz gedeckt sind. Darüber hinaus haftet das ausgegebene Institut mit seinem gesamten Vermögen.
- Portefeuille
-
Siehe Portfolio
- Portfolio
-
auch Portefeuille genannt
Gesamtheit der Veranlagung in Wertpapieren, die ein Kunde, ein Unternehmen oder ein Investmentfonds besitzt.
- Preisindex
-
Index, der die reine Kursentwicklung eines bestimmten Korbes von Aktien oder Anleihen bezogen auf einen bestimmten Basiszeitpunkt und eine bestimmte Basis wiedergibt. Anders als bei einem Performance-Index erfolgt beim Preisindex keine Bereinigung der Indexentwicklung um Kapitalveränderungen und Dividenden oder Zinsenzahlungen.
- Prospekt
-
Veröffentlichung der wichtigsten Angaben über den Emittenten und der beabsichtigten Wertpapieremission.
- Publizität
-
Freiwillige oder gesetzlich vorgeschriebene Information der Öffentlichkeit durch die Unternehmung.
- put
-
Recht, innerhalb einer bestimmten Frist Aktien einer Gesellschaft zu einem festgesetzten Preis zu verkaufen. Bei Anleihe: Kündigungsrecht von seiten des Gläubigers.
- put call ratio
-
Verhältnis zwischen noch ausständigen Put und Call Optionen auf Wertpapiere oder Indizes.
- Q
-
- qualifizierte Mehrheit
-
Eine Mehrheit in einem bestimmten Ausmaß (z. B. 2/3 Mehrheit). Das Aktiengesetz schreibt für bestimmte Maßnahmen eine bestimmte Mehrheit vor.
- qualifizierte Minderheit
-
Sperminorität.
- Qualitative Fondsanalyse
-
Die qualitative Fondsanalyse bildet zusammen mit der quantitativen Fondsanalyse einen der beiden wichtigen Schritte im dualen System der modernen Fondsanalyse. Sie befasst sich mit allen nicht in Zahlen zu fassenden Aspekten von Investmentfonds und deren Umfeld, wie etwa der Analyse der Qualität der Fondsmanagementgesellschaft, des Investmentansatzes oder -stils, ökonomischer, rechtlicher, steuerlicher oder anderer nicht quantifizierbarer Faktoren. Vereinfacht gesagt, entspricht sie der Fundamentalanalyse von Wertpapieren.
- Quantitative Fondsanalyse
-
Die quantitative Fondsanalyse bildet zusammen mit der qualitativen Fondsanalyse einen der beiden wichtigen Schritte im dualen System der modernen Fondsanalyse. Sie befasst sich mit allen in Zahlen fassbaren Aspekten von Investmentfonds und deren Umfeld, wie etwa der Analyse der historischen Entwicklung eines Fonds in Bezug auf Ertrags-, Risiko-, und allen daraus abgeleiteten Kennzahlen.
- Quellensteuer
-
Allgemeine Bezeichnung für Steuern auf Erträge aus Kapitalvermögen, die direkt an der "Quelle", also noch bevor der Ertrag an den Anleger ausgeschüttet wird, abegezogen werden.
Beispiel: Kapitalertragssteuer auf Dividenden.
- quote
-
englisch für Notierung.
- Quotenaktie
-
nennwertlose Aktie.
- R
-
- Rally
-
schnelle Erholung, Kursaufschwung.
- Rating
-
Beurteilung von Emittenten entsprechend ihren wirtschaftlichen Verhältnissen. International bekannte Rating-Agenturen sind z.B. Standard & Poor´s und Moody´s.
- Rechenschaftsbericht
-
auch Jahresbericht genannt
Jährlich erscheinender Bericht, der bei Investmentfonds exakt Auskunft gibt über die Zusammensetzung des Fonds, seine Entwicklung, alle im Berichtszeitraum innerhalb des Fonds vorgenommenen Wertpapiertransaktionen, über die Fondsgesellschaft und deren Organe etc. Der Rechenschaftsbericht hat gemäß österreichischem Investmentfondsgesetz strengen Richtlinien zu entsprechen.
- Rechenwert
-
Siehe Errechneter Wert
- Rechnungsjahr
-
Geschäftsjahr von Investmentfonds. Fondsgesellschaften sind verpflichtet, jährlich nach Abschluss des Rechnungsjahres einen Rechenschaftsbericht zur Information der Anleger zu veröffentlichen.
- Referenzwährung
-
Bezeichnet jene (einheitliche) Währung, in der Investmentfonds miteinander verglichen werden (z.B. bei einem Vergleich der Performance).
- Rendite
-
Kennzahl für den Ertrag eines Wertpapiers, ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals. Bei Beteiligungspapieren ergibt sich die Dividendenrendite durch die Relation vom Dividendenertrag zum Kurs. Bei Forderungspapieren wird die Rendite oft der Effektivverzinsung gleichgesetzt.
- Rentabilität
-
Kennziffer, welche den Erfolg nach dem Verhältnis des erzielten Gesamtgewinnes zum eingesetzten Kapital oder Umsatz anzeigt.
- Rentenfonds
-
Investmentfonds, der ausschließlich oder überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere investiert.
- Rentenmarkt
-
Markt für festverzinsliche Wertpapiere.
- repatiert Geld
-
Bei der Kursnotierung werden neben dem Kurs auch Zusätze angezeigt. (Kurs+RG) Beschränkter Kauf erfolgt, wenn weniger als 100 %, aber zumindest 25 % der Aufträge ausgeführt werden können.
- repatiert Ware
-
Bei der Kursnotierung werden neben dem Kurs auch Zusätze angezeigt. (Kurs+RW) Beschränkter Verkauf erfolgt, wenn weniger als 100 %, aber zumindest 25 % der Aufträge ausgeführt werden können.
- Research
-
zu Deutsch: Forschung
Im Wertpapier- bzw. Investmenfonds-Geschäft wird darunter die systematische Untersuchung wert- und kursbestimmender Faktoren für Wertpapiere verstanden (Wertpapierresearch).
- Restlaufzeit
-
Verbleibende Laufzeit von Forderungspapieren von einem Transaktionszeitpunkt oder einem anderen Termin an bis zur Endfälligkeit.
- return on investment (ROI)
-
Rentabilität.
- Reuters
-
Internationale Agentur für Wirtschaftsinformationen. Weltweit größte Wirtschaftsdatenbank ist über spezielle Terminals zugänglich.
- Risiko
-
Der Begriff kann auf unterschiedlichste Arten definiert werden. Im Zusammenhang mit Wertpapieren bzw. Investmentfonds ist unter Risiko im engeren Sinn die Abweichung der tatsächlichen Rendite eines Investments von der vorher erwarteten Rendite dieses Investments zu verstehen. Gemäß dieser Definition sind Abweichungen nach oben genauso als Risiko zu werten wie Abweichungen nach unten. Das Risiko kann von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden (z.B. Zinsänderungsrisiko, Bonitätsrisiko, usw.). Wichtig ist es, den Zusammenhang zwischen dem möglichen Ertrag und dem möglichen Risiko eines Investments immer zu beachten. Je höher der mögliche Ertrag einer Veranlagung ist, umso höher muss auch das damit verbundene Risiko sein. Dieser Zusammenhang ergibt sich auch aus der obigen Definition, dass unter Risiko auch positive Ertragsabweichungen zu verstehen sind.
- Risikobereitschaft
-
Grad der Bereitschaft eines Anlegers, bei einer Veranlagung in Investmentfonds (oder anderen Wertpapieren) Risiko einzugehen. Im engen Zusammenhang mit der Frage nach der Risikobereitschaft eines Anlegers sind sein Anlagehorizont und seine Ertragserwartungen zu sehen.
- Risikofreier Zinssatz
-
Zinsertrag durch Veranlagung in sogenannte risikolose Anlageformen, z.B. Bundesanleihen.
- Risikokennzahl
-
Kennzahlen bei Investmentfonds, die Rückschlüsse auf das mit dem jeweiligen Investmentfonds verbundene Risiko oder das Ertrags/Risiko-Verhältnis zulassen. Zum Beispiel: Beta, Sharpe Ratio, etc.
- Risikostreuung
-
Einzelrisiken sollen durch den Erwerb einer Vielzahl von Papieren mit unterschiedlichen Laufzeiten, verschiedenen Schuldnern und aus verschiedenen Branchen systematisch reduziert werden.
- Rücknahmepflicht
-
Gesetzliche Verpflichtung der Fondsgesellschaften, die von ihnen ausgegebenen Investmentzertifikate jederzeit von den Anteilsinhabern zum Rechenwert wieder zurückzunehmen.
- Rücknahmepreis
-
Preis zu dem ein Investmentfonds verpflichtet ist, Anteilszertifikate zu Lasten des Fondsvermögens zurückzunehmen. Der Rücknahmewert entspricht dem Inventarwert abzüglich allfälliger Rücknahmespesen.
- S
-
- sale and lease back
-
Der Leasing-Geber kauft den Leasing-Gegenstand, der neu oder bereits genutzt sein kann, vom Leasing-Nehmer und vermietet ihn an den Leasing-Nehmer zurück.
- Samurai Bond
-
Anleihe eines nicht japanischen Emittenten, die auf Yen lautend in Tokio begeben wird.
- schwache Währung
-
Währung mit tendenziell schwächer werdendem Wechselkurs.
- Schwellenländer
-
Bezeichnung für Entwicklungsländer, die sich im Übergang zum Industriestaat befinden. In dieser Phase bekommen Finanzierungsfragen und das Börsenwesen besondere Bedeutung für das Land.
- SEC
-
Securities & Exchange Commission. US-amerikanische Wertpapierbehörde, die durch strenge und umfassende Vorschriften das gesamte Wertpapierewesen geregelt.
- Sekundärmarkt
-
Markt für umlaufende Wertpapiere. Gegenteil Primärmarkt.
- Sensale
-
in Wien amtlich bestellte Handelsmakler zur Vermittlung von Börsengeschäften, sie sind nicht berechtigt, Geschäfte auf eigene Rechnung abzuschließen. Sie ermitteln durch Gegenüberstellung der Aufträge den Kurs.
- shares
-
Aktie.
- Sharholder Value
-
Nutzen der Aktionäre, Aktionärsvermögen.
- Sharpe Ratio
-
Kennzahl, die Ertrag und Risiko von Investmentfonds in Relation zueinander setzt. Die Rendite des Investmentfonds (abzüglich risikofreier Zinssatz) wird dividiert durch das Gesamtrisiko (Standardabweichung) des Fonds. Grundsätzlich ist aus Sicht der Sharpe Ratio bei vergleichbaren Fonds der mit der höheren Sharpe Ratio zu bevorzugen, da dies mehr Ertrag pro Risikoeinheit bedeutet. Wurde entwickelt vom amerikanischen Finanzmathematiker William F. Sharpe.
- Sicherungsbesteuerung
-
Auch Sicherungsabzug genannt. Mit 1.1.2001 in Kraft getreten. Besagt, dass bei ausländischen Investmentfonds in Österreich die depotführende Bank zum Ende des Kalenderjahres 2,5% des Rechenwertes des ausländischen Fondsanteils als Kapitalertragsteuer einbehalten und an die Finanzbehörde abführen muss, wenn der Anleger der Bank nicht nachweist, dass er seine Fondsanteile gegenüber der Finanzbehörde offengelegt hat.
- Small-Cap-Aktien
-
Bezeichnung für Aktien mit einer geringen Marktkapitalisierung ("small capitalization"). Diese Aktien sind häufig durch hohes Wachstumspotenzial, aber auch durch hohe Volatilität gekennzeichnet.
- Small-Cap-Fonds
-
Investmentfonds, die ausschließlich oder hauptsächlich in Small-Cap-Aktie"n investieren.
- Spekulation
-
Jede Tätigkeit, die darauf ausgerichtet ist, aus erwarteten zeitlichen Preisunterschieden, vor allem bei Wertpapieren, Devisen, Metallen, Grundstücken, Gewinne zu erzielen.
- Split
-
Wenn der Rechenwert eines Investmentfonds durch Wertzuwachs sehr hoch wird, hat die Fondsgesellschaft die Möglichkeit, bei unverändertem Fondsvermögen die Anzahl der im Umlauf befindlichen Fondsanteile in einem bestimmten Verhältnis zu erhöhen. Ein Split im Verhältnis 1:5 würde beispielweise bedeuten, dass ein Anleger statt bisher einem Anteil fünf Anteile erhält, deren Rechenwert dann jeweils ein Fünftel des "alten" Anteils beträgt. Dadurch ergibt sich in Summe kein Unterschied im Vermögen des Anlegers, die Stückelung für Käufe und Verkäufe des Fonds wird aber kleiner.
- spread
-
Differenzwert zwischen Renditen, Kursen verschiedener Anleihen, Geld und Briefkurs.
- Standard & Poors 500 Index
-
abgekürzt S&P 500
Aktienidex, der 500 US-amerikanische Aktien umfasst. Der S&P 500 hat besondere Bedeutung erlangt, seit er als einer von zwölf "leading indicators" zur Beurteilung der US-amerikanischen Konjunktur kommender Monate verwendet wird.
- standing
-
Bonität, Kreditwürdigkeit
- Stimmrecht
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Das Stimmrecht ist das Recht des Aktionärs, in der Hauptversammlung für oder gegen gestellte Anträge zu stimmen. Hierbei gilt, daß eine Aktie ein Stimmrecht verbrieft.
- stock-index futures
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Aktienindex - Futures, diese Terminkontrakte stellen ein Engagement dar, an allen - Aktien des Index beteiligt zu sein, ohne tatsächlich einzelne Aktien zu kaufen oder zu verkaufen. Stock Index Futures sind die einzigen - Futures-Kontrakte, die auf keinen physischen Kontrakt bezogen sind und daher nur in Geldform ausgeglichen werden (cash settlement)
- Stockpicking
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Strategie bei der Veranlagung in Aktien, die darauf ausgerichtet ist, spezielle, einzelne Aktien zu kaufen, bei denen davon ausgegangen wird, dass sie sich besser als der Gesamtmarkt entwickeln.
- stop loss order
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Börsenauftrag, bei dem das Erreichen eines bestimmten Kurses einen Limitauftrag in einen Bestensauftrag umwandelt. *Der Zweck dieserr Auftragserteilung liegt darin, einen möglichen Kursverlust bei einer bestehenden Wertpapierposition zu begrenzen; z.B. der aktuelle Kurs beträgt $ 45, es wird ein stop loss Order $ 41 gegeben, die Wertpapierposition besteht aus 200 Aktien. Sinkt der Kurs auf $ 41, erfolgt ein automatischer Verkauf der Wertpapiere. Der Kunde hat jedoch nicht das Anrecht, daß die gesamte Position zu $ 41 verkauft wird, sondern es ist ohne weiteres möglich, daß z.B. 100 Aktien zu $ 40,5 verkauft werden.*
- stop order to buy
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Kauf einer Aktie, nachdem der Kurs ein bestimmtes, über dem aktuellen Kurs liegendes Limit erreicht hat. Damit soll das Verpassen einer nicht erwarteten Aufwärtsbewegung vermieden werden.
- straight bond
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Im angolamerikanischen Sprachgebrauch übliche Bezeichnung für Anleihen mit festem Zinssatz ohne Wandel- oder Optionsrecht.
- Strips
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Separate Trading of Interest and Principal Securities. US-Treasuries, bei der die Zinszahlung von der Kapitalrückzahlung getrennt wurde und beide separat verkauft werden.
- Stuttgarter Verfahren
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Verfahren zur Ermittlung des Unternehmenswertes. Das Stuttgarter Verfahren legt der Berechnung des gemeinen Wertes eines Kapitalanteils den Reproduktionswert (Vermögenswert) zugrunde und korrigiert ihn durch eine zeitlich begrenzte Berücksichtigung der Ertragsaussichten.
- Substanzgewinn
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Kursgewinne von Wertpapieren, die innerhalb des Fondsvermögens eines Investmentfonds erzielt werden (siehe auch Kursgewinn).
- Swiss Market Index
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abgekürzt: SMI
Aktienindex, der an den Börsen von Zürich, Genf und Basel variabel gehandelte marktbreite schweizerische Aktien umfasst, deren Börsenkapitalisierung etwa 40% aller amtlich notierten schweizerischen Aktien beträgt.
- Swiss Performance Index
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abgekürzt: SPI
Aktienindex, der alle an den 3 großen Schweizer Börsen (Zürich, Genf, Basel) notierten Aktien sowie die wichtigsten im Freiverkehr gehandelten Aktien umfasst.
- Switching
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Switching bedeutet, dass ein Anleger von einem Investmentfonds in einen anderen Investmentfonds derselben Fondsgesellschaft wechselt. Dabei werden in manchen Fällen begünstigte Ausgabeaufschläge verrechnet (siehe Switchgebühr). Aus der Überlegung heraus, dass Investmentfonds grundsätzlich Instrumente zur längerfristigen Veranlagung sind, ist häufiges Switching nicht sinnvoll.
- Synthetische Benchmark
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Bezeichnet eine zusammengesetzte (Synthese = Zusammensetzung) Benchmark, die aus einer Gewichtung mehrerer Indices besteht.
Beispiel: Die Benchmark eines Fonds könnte etwa aus einer fixen Gewichtung von 40% S&P 500, 40% DAX ®-Index und 20% ATX bestehen; zahlreiche Fonds werden an synthetischen Benchmarks gemessen. Zumeist geschieht dies, wenn kein existierender Einzelindex den Anlegerschwerpunkt eines Investmentfonds widerspiegelt.
- T
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- target company
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Das Unternehmen, das zum Ziel eines Übernahmeangebotes wird.
- Technische Analyse
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Methode zur Aktienkursprognose, die sich im Gegensatz zur Fundamentalanalyse nicht auf gesamtwirtschaftliche und unternehmensspezifische Daten stützt, sondern ihre Erkenntnisse aus der Beobachtung der Kurs- und Umsatzverläfe der Aktien bezieht. Die Technische Analyse kann sich sowohl auf einzelne Aktien als auch auf einen gesamten Aktienmarkt beziehen.
- Teilemission
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Emission, die beabsichtigt oder aufgrund der ungünstigen Kapitalmarktlage nur in Teilbeträgen untergebracht werden kann.
- Termingeschäft
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Zwischen Geschäftsabschluß und Erfüllung liegt in der Regel eine längerer Zeitspanne. Die Partner des Termingeschäftes schließen ein Geschäft über einen bestimmten Kurs ab und kommen überein, daß beide Seiten das Geschäft zu einem späteren Zeitpunkt erfüllen.
- Thesaurierung
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Einbehaltung und Wiederanlage von Zinsen, Dividenden, Bezugsrechtserlösen und Kursgewinnen bei Investmentfonds zur Erzielung einer überdurchschnittlichen Wertentwicklung bzw. eines überdurchschnittlichen Wachstums.
- Thesaurierungsfonds
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Fonds, dessen Ziel der Geschäftspolitik es ist, Erträgnisse nicht auszuschütten, sondern diese wieder im Fonds zu veranlagen.
- Ticker
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Elektronische Kursübermittlungsanlage der Börse. Auf einem Lichtband werden laufend alle Transaktionen (Börsensymbol + Kurs + Volumen) dargestellt.
- Treasury bill
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kurzfristiges Geldmarktpapier mit einer Laufzeit von 3, 6 und 12 Monaten, die vom US-amerikanischen Schatzamt ausgegeben werden.
- Treasury bonds
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langfristige Schuldverschreibungen der US-Regierung, vom Schatzamt ausgegeben.
- Treasury notes
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Schuldverschreibungen der US-Regierung mit einer Laufzeit von 1 bis 5 Jahren.
- Triple A
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AAA, höchste Stufe in der Bonitätsbeurteilung (rating).
- U
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- Ultimo
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Der letzte Börsentag des Monats.
- Umschlagshäufigkeit
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Die Umschlagshäufigkeit eines Portefeuilles gibt an, in welchem Zeitraum sich das gesamte Portefeuilles oder dessen Einzelbestandteile einmal durch Käufe und Verkäufe ändert.
- Underperformance
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Bedeutet, dass die Performance eines Investmentfonds schlechter als die seiner Benchmark oder eines vergleichbaren anderen Fonds ist.
- unter pari
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Der Preis eines Wertpapieres liegt über dem Nennwert(z. B. bei Neuemissionen).
- Usance
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Eine durch langjährigen Gebrauch entstandene und anerkannte Handels- und Geschäftsgepflogenheit.
- V
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- VAIÖ
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Vereinigung ausländischer Investmentgesellschaften in Österreich
- Value at Risk
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Risikokennzahl. Der Value at Risk ist eine Prognose über den Verlust einer (Wertpapier-)Position in Geldeinheiten, der über einen bestimmten Zeitraum nur mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit (a) überschritten wird. Die Prognose lautet: nur in a von 100 Fällen wird der Verlust größer als der Value at Risk sein.
- Valuta
-
Zahltag, Zeitpunkt, ab dem die Verpflichtung zur Zahlung aus einerr Wertpapiertransaktion beginnt.
- variable Notierung
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fortlaufende Notierung. Sobald eine Kursbildung erfolgt notiert der neue Kurs. Gegenteil: einmalige Kursfestsetzung an einem Tag.
- Varianz
-
Statistisches Maß zur Messung des Risikos eines Wertpapiers (bzw. eines Investmentfonds). Risiko definiert sich in diesem Zusammenhang als die Unsicherheit, mit der ein Ertrag eines Wertpapiers in der Zukunft erwartet werden kann oder mit der ein historischer Ertrag in der Vergangenheit erzielt worden ist. Die Varianz ergibt sich dabei aus der durchschnittlichen quadratischen Abweichung der jeweiligen Periodenerträge von ihrem Mittelwert. Je höher diese Abweichungen sind, desto größer ist die Unsicherheit über die zukünftig zu erwartenden Erträge eines Wertpapiers bzw. desto stärker sind die Erträge in der Vergangenheit um ihren Mittelwert geschwankt.
- Vermögensverwaltung
-
Dienstleistungsgeschäft, bei dem im Auftrag des Kunden dessen Wertpapiervermögen und evtl. auch andere Vermögensteile gegen Entgelt verwaltet werden. Wesentlich dabei ist, dass der Verwalter die Anlageentscheidungen selbständig im Rahmen der mit dem Kunden vertraglich vereinbarten Richtlinien, jedoch ohne Einzelabstimmung trifft.
- VIBOR
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Abkürzung für: Vienna Inter Bank Offered Rate
Jener Zinssatz, zu dem einander Banken am Wiener Platz gegenseitig Geld leihen.
- VÖIG
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Vereinigung österreichischer Investment-Gesellschaften, die Dachorganisation aller österreichischen Fondsgesellschaften.
- Volatilität
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Maß für die druchschnittliche Schwankungsbreite eines Kurses für eine bestimmte Periode. Statistisch gesehen entspricht sie der Standarabweichung.
- Volume
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Handelsvolumen eines Wertpapiers eines Börsenplatzes an einem Tag.
- Vorzugsaktie
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Aktie, die gegenüber den Stammaktien bestimmte Vorzüge genießt, bzw. gewisse Nachteile (kein Stimmrecht). Der Vorzug bezieht sich meist auf die Dividendenzahlung, auf den Liquiditätsanteil oder auf das Bezugsrecht. Im Ausland kann sich der Vorzug auch auf das Stimmrecht beziehen.
- W
-
- Wachstumsaktien
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Aktien von Gesellschaften, für die auf lange Sicht überdurchschnittliche Ertrags- und Expansionsmöglichkeiten aufgrund bestimmter Faktoren (z.B. neue Produkte, wachsende Märkte, hohe Investitionsquote, etc.) erwartet werden. Allerdings: hohes Risikopotenzial!
- Wachstumsfonds
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engl.: Growth Funds
Investmentfonds, deren Anlageschwerpunkt vor allem auf Aktien mit langfristigem Kapitalwachstum abzielt.
- Währungsrisiko
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Anleger, die in einer anderen als ihrer eigenen Währung investieren, sind mit der Tatsache konfrontiert, dass sich die Wechselkursrelation ihrer eigenen Währung gegenüber der, in die investiert wurde, ändern kann. Mögliche Wechselkursänderungen sollten bei Investitionen in Fremdwährung immer berücksichtigt werden, da sie die Rendite eines Investments entscheidend nach oben oder unten verändern können.
- Wall Street
-
Straße in New York, in der sich die New York Stock Exchange (NYSE) befindet. Oft wird "Wall Street" auch als Synonym für New York Stock Exchange verwendet.
- Wandelanleihe
-
Festverzinsliche Anleihen von Aktiengesellschaften mit einem Wandelrecht, d.h. Umtauschrecht auf Aktien derselben AG in einem bestimmten Verhältnis.
- Warenbörse
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Handelsobjekte dieser Börsen sind bewegliche Sachgüter.
- warrant
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Optionsschein.
- Wechselkurs
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Preis einer Währung ausgedrückt in Einheiten einer anderen Währung.
- weiche Währung
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Währung mit tendenziell sinkendem Wechselkurs.
- Wertpapier
-
Urkunde über Vermögensrechte, deren Ausübung und Übertragung auf andere an den Besitz der Urkunde gebundenen sind. Der Inhaber von Wertpapieren kann seine Rechte aufgrund der Urkunden ausüben oder durch deren Übergabe auf andere übertragen, z.B. verkaufen oder verschenken.
- Wertpapierfonds
-
Siehe Investmentfonds
- Wertpapierkennnummer
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Nummerischer sechsstelliger Code zur eindeutigen Identifizierung jedes Wertpapiers.
- Wertpapierplan
-
auch Sparplan genannt
Sparplan, in dessen Rahmen Investmentfonds gekauft werden können. Besonders geeignet für regelmäßnsparen kleinerer Beträge.
- Y
-
- yankee bond
-
Emissionen nichtamerikanischer Schuldner, auf US-Dollar lautend und in den USA begeben.
- year and rally
-
Starke Kurserholung zu Jahresende.
- yellow book
-
Buch, in dem die Erfordernisse für eine Notierung an der Londoner Börse enthalten sind.
- yield
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Rendite.
- Z
-
- Zeichnungsfrist
-
Zeitraum für die Zeichnung neu aufgelegter Wertpapiere (kann bei starker Nachfrage verkürzt werden).
- zero bonds
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Anleihen, die ohne Nominalzinssatz zu sehr tiefem Diskont ausgegeben werden und zu 100 Prozent oder zu bzw. um pari ausgegeben und mit einem sehr hohen Agio (Aufgeld) zurückgezahlt werden. Der Gewinn des Käufers eines zero bonds besteht ausschließlich aus der Differenz Rücknahmepreis minus Ausgabepreis.
- Zinsänderungsrisiko
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Änderungen des Zinsniveaus führen bei bestehenden Anleihen zu Kursänderungen. Steigende Zinsen führen zu fallenden Anleihenkursen und umgekehrt. Je länger die Restlaufzeit einer Anleihe ist, umso stärker ist die Kursänderung bei Verschiebungen des Zinsniveaus. Analog zu Einzelanleihen sind auch Anleihenfonds von dieser Entwicklung betroffen. Hier besteht allerdings die Chance, dass der Fondsmanager bei zu erwartenden Änderungen des Zinsniveaus durch Veränderung der Restlaufzeiten im Fonds reagiert und so Kursanstiege verstärkt und Abschwächungen vermindert werden können.
- Zinsertrag
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Die Erträge aus einer Kapitalveranlagung setzen sich aus unterschiedlichen Komponenten zusammen. Der Teil des Ertrages, der aus Zinsen von verzinslichen Wertpapieren stammt, ist der Zinsertrag, im Gegensatz z.B. zu Dividenden-Erträgen oder Erträgen aus Kursgewinnen. Die Herkunft der Erträge ist auch bei Investmentfonds von Bedeutung. Sie hat u.a. Einfluss auf die steuerliche Behandlung. Die detaillierte Aufstellung der Erträge eines Investmentfonds ist in übersichtlicher Form dem jährlich erscheinenden Rechenschaftsbericht des Fonds zu entnehmen.
- Zinses-Zins-Effekt
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Angefallene Zinsen werden dem Kapital zugeführt und mit diesem gemeinsam weiter verzinst. Dadurch wird ein rascheres Kapitalwachstum bzw. eine höhere Rendite erreicht, als bei Ausschüttung der Zinsen ohne deren Reinvestition.
- Zinskurve
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Siehe Zinsstruktur
- Zinsniveau
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Die Zinsen für Kapital sind nicht zu allen Zeiten gleich hoch, sondern ihre Höhe ergibt sich aus der jeweiligen Wirtschaftslage und wird zudem durch Maßnahmen der Notenbank und des Staates (Wirtschaftspolitik) beeinflusst. Im Rahmen des so gebildeten Zinsniveaus richtet sich die Höhe der Zinsen im Einzelfall nach Laufzeit und Risiko, das der Geldgeber eingeht. Änderungen des Zinsniveaus führen zu Kursänderungen bei verzinslichen Wertpapieren.
- zinsreagible Aktien
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Aktien, deren Kurse stark von der Zinsentwicklung geprägt sind (z. B. Bankenwerte).
- Zinsstruktur
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gleichbedeutend mit Zinskurve
Allgemein bezeichnet man als Zinsstruktur das Verhältnis der verschiedenen Zinssätze innerhalb einer Volkswirtschaft untereinander.
- Zinswarrant
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Optionsschein, der zum Erwerb einer Teilschuldverschreibung berechtigt, nicht jedoch zum Bezug einer Aktie.
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